Freitag, 30. Januar 2009

Reichweitenaufbau immernoch schwierig

Advertising Age berichtet über eine Studie von Tube Mogul. Demzufolge verlieren Webserien von Folge eins zu Folge zwei 64% der Zuschauer.

Weitere Infos unter:
Web Series Still Struggle to Hold on to Audiences

Kommentare:

chris wochagg hat gesagt…

Ich denke, dass der immer-Maus-in-der-Hand oder lean-forward Medienkonsum schuld daran hat, warum Webisodes noch nicht die erhoffte Zuseherbindung erreichen. Viel zu hoch ist die Möglichkeit an Interaktion während des WebTV Sehens. Stellt sich die Frage, ob solche Formate nur durch eine Fernbedienung profitieren könnten, beispielsweise Internet via Fernseher rezipieren, oder ob der Internetuser sich ein Verhalten angewöhnt zwischen aktiver und passiver Nutzung strikt zu unterscheiden.

Sebastian hat gesagt…

Denke, dass die mangelnde inhaltliche Qualität ein wichtiger Grund ist. TV-Serien sind den meisten Webisodes in dieser Hinsicht noch weit überlegen. Und die Zuschauer sind diese Qualität gewohnt. Da fehlt vielen Webisode-Produzenten noch das richtige Know-how...

Dort, wo wirklich gute Leute am Werk waren, funktioniert die Zuschauerbindung auch. Ich denke da zum Beispiel an "Dr. Horrible" - den kaufen sich die Leute ja inzwischen auch auf DVD.